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Das mobile Internet – Die Geschichte des mobilen Internets

Das mobile Internet

Im Internet surfen, EMails versenden und empfangen, Dateien downloaden und mit Freunden chatten. Das ganze bitte über das eigene Mobiltelefon – immer dabei und stets mobil. All das ist heute längst keine Wunschfantasie mehr, sondern wird dank neuer und moderner Techniken und Geräte immer mehr zu unserem Alltag. Unterwegs schnell den eigenen EMail-Account abrufen, die Schlagzeilen des Tages überfliegen, während man auf den Bus wartet, oder sich in einer fremden Stadt über Sehenswürdigkeiten imformieren und Restauranttipps holen. Immer mehr Menschen können und wollen auf diese Annehmlichkeiten des mobilen Internets nicht mehr verzichten.
Aber natürlich war das nicht immer so:

Ein kurzer Überblick über die Geschichte des mobilen Internets

mobil-01Der Anfang der Geschichte des mobilen Internets beginnt mit der Einführung des
kommerziellen Mobilfunks. Am 30. Juni 1992 wurde das erste Mobilfunk-Telefonat über das damalige D2-Netz von Mannesmann geführt. Nur wenige Tage später folgte die Deutsche Bundespost mit dem D1-Netz. Motorola lieferte damals die ersten Geräte, deren technische Fähigkeiten auch wirklich nur eines ermöglichten: Telefonieren.

Vier Jahre später wurden die Mobiltelefone dann mit einer zusätzlichen Funktion erweitert: dem “Short Message Service”, kurz SMS.
Von den Netztbetreibern ursprünglich nur als Nebenprodukt der Telefonie geplant, war dies teilweise sogar ein völlig kostenloser Dienst. Heutzutage jedoch erwirtschaften die beliebten Kurzmitteilungen immerhin um die 15 Prozent des Gesamtumsatzes der Mobilfunkanbieter.

DSLalternativen.com in einem WAP Browser

DSLalternativen.com in einem WAP Browser

Weitere drei Jahre sollte es aber noch dauern, bis der wahre Pionier des mobilen Internets online ging. Auf der Cebit 1999 wurde das Wireless Application Protocol, kurz WAP, präsentiert. Mit Hilfe der unter diesem Namen gebündelten
Techniken und Protokolle wurden die Inhalte des Internets für den Empfang auf Mobiltelefonen angepasst. Aufgrund der noch sehr geringen Datenraten und der kleinen, meist schwarz-weißen, bzw. grün-weißen Displays, mussten die Inhalte kodiert werden und dann als “abgespeckte” Version des echten Internets an die WAP-Clients gesendet werden.

Zeitgleich ging in Japan ein ähnlicher Dienst namens i-mode an den Start, dessen Seiten im Gegensatz zu den textlastigen WAP-Auftritten schon mit Farben und Grafiken begeistern konnten. Mittels der Programmiersprache CHTML wurde hier die Internetsprache HTML auf die wichtigsten Dinge reduziert. E-Plus präsentierte diese Technik exklusiv im Jahr 2002 in Deutschland. Wohl auch aufgrund der Bindung an einen einzigen Anbieter konnte sich i-mode jedoch nicht etablieren und bereits nach vier Jahren gab E-Plus das Ende des i-mode-Projektes bekannt.

Ohnehin war die Freude von WAP- und i-mode-Usern am mobilen Web nicht besonders groß. Aufgrund der mangelnden Übertragungstechnik im GSM-Netz war das mobile Surfen zu diesem Zeitpunkt doch eher zeit- und nervenaufreibend, als moderner
und interaktiver Luxus.

Mit dem “General Packet Radio Service”, kurz GPRS wurde im Jahr 2000 zwar ein weitere Hürde im Hinblick auf die Datenübertragsungs-
geschwindigkeit im Mobilfunk genommen, allerdings fehlten zu dieser Zeit noch die benötigten GRPS-fähigen Endgeräte. Motorola und Nokia reagierten mit den ersten Geräten auf die neuen technischen Gegebenheiten. Die Displays waren aber immernoch monochrom und winzig.

(Bild: Motorola Timeport 260 / Nokia 8310)

Zur gleichen Zeit ging bereits die, auch in der Öffentlichkeit, viel beachtete, 100 Millarden D-Mark schwere, Versteigerung der UMTS-Lizenzen über die Bühne. Die Anbieter bereitete sich also bereits auf die dritte Mobilfunk-Generation vor, noch bevor der Otto-Normalverbraucher mit Modemgeschwindigkeit durchs mobile Web surfen konnte.

Trotz der noch immer recht wiedrigen Umstände für das mobile Internet begannen immer mehr Anbieter und Unternehmen ihre wichtigen Informationen auf eigenen WAP-Seiten bereit zu stellen. Mitte 2001 waren zum Beispiel zahlreiche seriöse Auftritte von Handelsblatt, n-tv, oder der Süddeutschen Zeitung unter den besten WAP-Seiten zu finden. Die Bahn oder die Lufthansa stellen Abflug- oder Abfahrtzeiten zur
Verfügung. Auf dem WAP-Portal von MTV konnten die Nutzer per Voting sogar schon einen Hauch von wahrer Interaktivität spühren. Auch Prinz-Leser hatten bereits die Möglichkeit sich nach der Eingabe von Postleitzahl und Uhrzeit die
besten Events in ihrer Stadt anzeigen lassen.

2002 stand den Nutzern dann die MMS (Multimedia Message Service) zur Verfügung und ein Jahr später kam mit dem WAP-Standard 2.0 auch mehr Farbe in das Geschehen der WAP-Seiten.

Doch bereits ein Jahr später ging mit UMTS das so genannte 3G-Netz an den Start – das Mobildfunknetz der dritten Generation.
Mit der Einführung des neuen Standards erhöhte sich die theoretische Download-Geschwindigkeit von 56kbit/s auf satte 384kbit/. Der Start verlief zwar auch hier aufgrund der zu Beginn noch fehlenden Endgeräte etwas schleppend, doch mit dem Nokia 7600 und dem Samsung SGH-Z105 zogen die Hersteller und Provider bald nach.

Und damit ist das mobile Internet auch schon fast in der Gegenwart angelangt. Dank zahlreicher UMTS- und Datenflatrates können die Nutzer auf ihren Mobiltelefonen nun fast schon das “echte” Internet erleben. Darstellung und Bedienung unterscheiden sich natürlich, doch sowohl die Hersteller, als auch diverse Browseranbieter tun ihr bestes, um auch auf die kleinen Displays das Flair des World Wide Web zu zaubern.

Die neuen Ausbaustufen der UMTS-Netze und die Datenturbos HSDPA/HSUPA ermöglichen heutzutage Datenübertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s beim Download und 1,4 Mbit/s beim Upload und sind somit eine echte Alternative zum herkömmlichen DSL-Anschluss – und noch dazu mobil. Die weiter sinkenden Preise und die steigende Anzahl an mobilen Angeboten von Platformen wie Youtube und Co. tun ihr Übriges, um den Nutzern das Gefühl zu geben auch unterwegs das “ganze”
Internet in der Hosentasche dabei zu haben.

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